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Richard Lüscher Britos NATURAL TERROIR PERFUMES

46°N 08°E - Schweiz - Arve

Akkord I - Tough

 

Hoch oben im steilen und felsigen Gebirge des Val d’Anniviers bilden die Arven den obersten Waldsaum. Auf einer Höhe von 2000 m trotzten sie dem garstigen Walliser Alpenklima mit den starken Winden und den langen, kalten und schneereichen Wintern. Doch das raue Wetter geht nicht spurlos an den Arven vorbei. Die schmalen und in die Höhe wachsenden Nadelbäume, die bis zu 1000 Jahre alt werden, haben oft eindrückliche, vom Leben gezeichnete, Wuchsformen. Im Sommer jedoch sind die Arven umgeben von blauem Enzian und plätschernden Gebirgsbächen und sobald die Sonne wärmt, verströmen ihre Nadeln ein wunderbar frisches und aromatisches Parfüm.

Akkord II - Mates

 

Trotz ihrer Stärke und Beständigkeit geht die Arve wichtige Lebensgemeinschaften ein.

Der Tannenhäher, ein rabenartiger Vogel mit dunkelbraunen, weiss getupften Federn, trägt entscheidend zur Verjüngung des Arvenbestandes bei. Während des Sommers sammelt er tausende Arvensamen und vergräbt sie weit über die Hänge verteilt als Wintervorrat. Aus den vom Tannenhäher vergessenen Verstecken wachsen junge Arven. So sorgt der Tannenhäher auch für die Ausbreitung an Orten, wo bisher keine Arven standen, etwa an unzugänglichen Orten wie Felsvorsprüngen oder oberhalb der Baumgrenze.

Zudem schützen würzig-erdig riechenden Flechten, die strauchartig auf der Rinde wachsen, die Arve vor Krankheiten.

 

Accord III - Gentle

 

Eine dicke Schneedecke liegt auf den Alpweiden, von der getragenen Schneelast hängen die Äste der Nadelbäume tief Richtung Boden, die Murmeltiere sind im Winterschlaf, die Zugvögel Richtung Süden geflogen. Auch in den abgeschiedenen Dörfern im Val d’Anniviers kehrt Ruhe ein. Die Abende werden in der Holzstube verbracht, in der sich der wohltuende, warme und harzige Geruch der Arvenmöbel mit der Rauchnote des Cheminéefeuers vermischt.

Der in der Parfümhauptstadt Grasse ansässige Parfümeur Jean-Claude Gigodot gilt als einer der talentiertesten Naturparfümeure. Sein Werdegang als Parfümeur begann 1970 in Paris. Er hatte das Glück von den Parfümlegenden Edgar de Laire und Monique Schlienger ausgebildet zu werden.

Nach einer Stage in New York kehrt das Jungtalent nach Europa zurück und begann seine Parfümlaufbahn bei Givaudan in der Schweiz, wo er für namhafte Marken Parfüms kreierte.

Sein Herz schlug aber immer für die maritime Luft auf den grünen Hügelketten rund um Grasse, die den Blick auf das offene Meer und die Côte d‘Azur eröffnen. Jean-Claude Gigodot hatte während seiner Laufbahn die Gelegenheit zahlreiche Parfüms für Parfümhäuser auf der ganzen Welt zu kreieren, was es ihm ermöglichte die ganze Welt zu bereisen. Auf diesen Reisen kam er in Berührung mit exotischen natürlichen Duftstoffen, die seine Laufbahn wesentlich beeinflussten. 1994 macht sich der Maître Parfumeur selbstständig und widmet sich seiner eigentlichen Leidenschaft: den Naturparfüms

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RICHARD LÜSCHER BRITOS

 

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